Von Owen Wister | Europäische Verlagsanstalt | ISBN: 978-3-7306-0987-4
Ein namenloser Cowboy – er wird nur „der Virginian“ genannt – reitet durch das Wyoming des späten 19. Jahrhunderts. Mit Charme, Mut und einem eisernen Moralkodex meistert er Rinderjagden, Freundschaften und die Liebe zu einer Lehrerin aus dem Osten. Als sein bester Freund zum Viehdieb wird, muss er entscheiden: Freundschaft oder Gerechtigkeit.
Owen Wisters Roman von 1902 hat den Western als Literaturgenre begründet. Alle Klischees, die wir mit dem Genre verbinden – der schweigsame Held, der Showdown, die Grenzlinie zwischen Gesetz und Selbstjustiz – wurden hier erstmals in Romanform gegossen.
Wister schrieb aus eigener Erfahrung: Er hatte Wyoming bereist und die Cowboy-Kultur hautnah erlebt. Das gibt dem Roman eine Authentizität, die ihn weit über seine Zeit trägt. „Der Virginian“ ist Zeitdokument, Abenteuerroman und Liebesgeschichte in einem.
Neu übersetzt und für zeitgenössische Leser aufbereitet, ist dieser Roman das Fundament, auf dem Louis LAMour, Zane Grey und alle anderen Western-Autoren gebaut haben. Geschichte und Literatur in einem.
Taschenbuch | 420 Seiten | Europäische Verlagsanstalt | Neuauflage 2021

Horst Lindemann –
Der Roman, der den Western erfunden hat. Man spürt beim Lesen, wie Wister die Grundlagen eines ganzen Genres legte. Der Virginian ist ein echter Charakter – kein Superheld, sondern ein Mensch mit Prinzipien. Historisch wertvoll und trotzdem unterhaltsam.
Ruth Brandt –
Für alle, die Western lieben und wissen wollen, wo alles begann. Wisters Roman ist zeitlos – die Themen von Ehre, Freundschaft und Gerechtigkeit sind so aktuell wie vor 120 Jahren. Ein Klassiker, der seinen Platz im Regal verdient hat.