Ein junges, wohlhabendes Mädchen in New York beschließt, ein ganzes Jahr damit zu verbringen, so viel wie möglich zu schlafen – und so wenig wie möglich mit dem Rest der Welt zu interagieren. Mit der Hilfe einer rücksichtslosen Psychiaterin und einem Arsenal von Schlafmitteln versucht sie, sich von allen Gefühlen und Verbindungen zu befreien.
Ottessa Moshfeghs gefeierter Roman ist eine scharfsinnige Satire auf den modernen amerikanischen Wohlstand, auf Oberflächlichkeit und die Suche nach einem Sinn in einer sinnentleerten Welt. Die Erzählerin, namenlos und privilegiert, nimmt den Leser mit auf eine zutiefst verstörende Reise ins Innere einer modernen Seele.
Moshfeghs Stil ist klinisch präzise und doch zutiefst menschlich. Der Roman fragt: Was bedeutet es, wirklich zu ruhen? Und kann man durch absoluten Rückzug zu einem neuen, besseren Selbst gelangen? Eine der wichtigsten literarischen Stimmen ihrer Generation präsentiert einen Roman, der noch lange nach dem Lesen nachwirkt.
Erschienen im Hanser Verlag, übersetzt aus dem Amerikanischen. Ein Werk, das polarisiert, fasziniert und die Grenzen des konventionellen Romans sprengt.

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