Von Jack Schaefer | Ullstein Verlag | ISBN: 978-3-548-21098-3
Ein einsamer Reiter taucht am Horizont auf. Er heißt Shane und hilft einer Farmerfamilie im Kampf gegen einen skrupellosen Großgrundbesitzer, der die kleinen Siedler von ihrem Land vertreiben will. Der Junge Bob erlebt aus der Nähe, was es bedeutet, ein Mann der Ehre zu sein – und was dieser Mann für seine Überzeugungen zu opfern bereit ist.
Jack Schaefers Roman aus dem Jahr 1949 gilt als einer der größten Western aller Zeiten. Die Geschichte ist schlicht und zugleich tiefgründig: ein mythischer Held, ein moralisches Dilemma, eine Welt im Wandel. Shane ist der Archetyp des einsamen Helden, der kämpft, weiß, dass er danach gehen muss – und dennoch kämpft.
In klarer, bildstarker Sprache erzählt Schaefer von Mut, Loyalität und dem Ende einer Ära. Der Roman wurde 1953 mit Alan Ladd und Jack Palance verfilmt – dieser Film gilt heute als einer der besten Western der Filmgeschichte.
„Shane“ ist mehr als ein Western. Es ist eine Parabel über Heldentum, Verlust und das stille Aufgeben von dem, was man liebt, für das, was man für richtig hält. Pflichtlektüre für jeden Western-Fan.
Taschenbuch | 188 Seiten | Ullstein Verlag | Neuauflage 2018

Wolfgang Henke –
Shane ist der Prototyp aller Western – und das aus gutem Grund. Schaefers Prosa ist präzise und poetisch zugleich. Die moralische Tiefe des Romans ist bemerkenswert. Ich habe das Buch als Teenager gelesen und noch einmal als Erwachsener – und es hat mich beide Male berührt.
Ilse Grabner –
Ein zeitloser Klassiker. Die Geschichte von Shane ist so einfach und dabei so tief, dass sie einen nicht loslässt. Der Blick des Jungen Bob auf Shane macht die Erzählung besonders – man sieht einen Helden durch die Augen eines Kindes. Absolut lesenswert.